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Montagsdemo Hamburg

Nächste Montagsdemo ist erst am 17. Oktober 2022

Liebe Montagsdemonstrantinnen und Montagsdemonstranten,

da der 1. Montag (3.10.) Feiertag ist, findet die nächste Montagsdemo in Hamburg erst wieder am 17.10.22 um 17:30 Uhr statt.

Bis dann

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Montagsdemo Hamburg Widerstandsgruppe Hamburg

Am 1.10.22 – Berlin – Wir zahlen nicht für eure Kriege – Wir stehen gegen eure Kriege auf!

Wann: 1.10.2022 um 12 Uhr
Wo:      Berlin: S+U Gesundbrunnen, Bahnhofsvorplatz

Mitfahrt aus Hamburg

1.10.22, 06:05 Hauptbahnhof Hamburg, Wandelhalle Eingang Heidi-Kabel-Platz mit Quer-durchs-Land-Ticket

Nachfragen unter: info(at)interbuendnishh.de

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Wir verurteilen entschieden den Krieg Russlands gegen die Ukraine; wir stehen an der Seite des ukrainischen wie auch des russischen Volkes. Wir wenden uns jedoch zugleich gegen das Narrativ, dass die NATO zum Friedensengel mutiert sei und die Verschärfung und Ausweitung des Kriegs mit Waffenlieferungen im Interesse der Arbeiter und der Bevölkerung der Ukraine seien. Das Gegenteil ist der Fall: Es ist von beiden Seiten ein ungerechter Krieg. Die Gefahr eines „großen“ Krieges – eines letzten Endes mit Atomwaffen geführten III. Weltkriegs – ist eine reale Bedrohung. Um den Krieg zu stoppen und einen dritten Weltkrieg zu verhindern ist eine weltweite Widerstandsbewegung notwendig, die sich gegen alle Kriegstreiber richtet sowie eine gesellschaftliche Debatte über die Alternative einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Gesellschaft.
100 Milliarden Sondervermögen: Für den Krieg ist Geld da. Der Kriegsvorbereitung wird alles untergeordnet: Soziale Errungenschaften, die Bekämpfung des weltweiten Hungers und der Schutz des Klimas. Die Zeche soll die Masse der Bevölkerung zahlen, während die Kriegsprofiteure von der
Regierung noch entlastet werden. Das akzeptieren wir nicht, deswegen sagen wir auch: Weg mit der Gas-Umlage! Kein Sondervermögen für die Bundeswehr!
Wir rufen alle Friedensfreundinnen und -freunde auf, alle die in Opposition zu einer Politik des Militarismus, des dramatischen Abbaus sozialer und demokratischer Errungenschaften, der Beförderung von ökologischen Katastrophen stehen, mit uns am 1.Oktober 2022 in Berlin zu demonstrieren.

  • Wir zahlen nicht für eure Kriege – wir stehen gegen eure Kriege auf!
  • Aktiver Widerstand gegen Aufrüstung, Militarisierung sowie gegen die sozialen und ökologischen Folgen!
  • Sofortige Einstellung der Kampfhandlungen! Sofortiger Rückzug Russlands aus der Ukraine, Abzug aller NATO-Truppen und ihrer Waffen aus Osteuropa! Keine Waffenlieferungen an die Ukraine!
  • Wir lehnen das 100 Milliarden Sondervermögen zur Aufrüstung der Bundeswehr ebenso ab wie das 2%-Ziel der NATO. Bundeswehr raus aus Schule, Sport, Arbeitsamt, Freizeit und im Gesundheitswesen!
  • Gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf unseren Rücken! Für Lohnnachschlag und Inflationsausgleich auf alle staatlichen Leistungen! Die Gas-Umlage muss weg!
  • Für radikalen Umweltschutz! Vollständige Umstellung auf regenerative Energien! Kostenloser Personennahverkehr!
  • Mit Neofaschisten und Querdenkern haben wir nichts gemein.
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Montagsdemo Hamburg

Kommt zur Montagsdemo am 5. September, 17:30, Mercado/Altona

Hallo liebe Freunde der Hamburger Montagsdemo,

nächsten Montag, den 5. September ist es wieder soweit, da trifft sich

die Hamburger Montagsdemo in HH-Altona am Bahnhof, Ottenser Hauptsraße 1, um 17.30 Uhr.

 

Seit über 18 Jahren demonstrieren wir unter dem Motto „Hartz IV muss weg“ gegen Sozialkahlschlag, gegen die Abwälzung von Krisenlasten auf die Masse der Bevölkerung, gegen rücksichtslose Umweltzerstörung und gegen imperialistische Kriege, wie jetzt in der Ukraine. Die bundesweite Montagsdemobewegung schreibt zum nächsten Montag:

„Pressemitteilung der Bundesweiten Montagsdemo, 29. August 2022

Gas-Umlage wackelt … jetzt weg damit!

Die Gas-Umlage wackelt – völlig zur recht. Jetzt ist viel von Nachbesserungen die Rede. Die Bundesweite Montagsdemobewegung „Montag ist Tag des Widerstands!“, die seit 18 Jahren beginnend mit dem Protest gegen die Hartz-Gesetze auf der Straße ist, bekräftigt: Die Gas-Umlage muss weg – und zwar komplett und sofort! Ein einsturzgefährdetes Haus wird auch nicht sicherer, wenn es von außen einen neuen Anstrich bekommt. Das Gesetz ist eine dreiste Abwälzung der Folgen des Wirtschaftskriegs auf die Bevölkerung, die besonders Geringverdiener, Arbeitslose, Rentner, Alleinerziehende, Azubis und Studenten trifft. Energiekonzerne, die vorher Milliardengewinne gemacht haben, geben damit ihre gestiegenen Ausgaben für Gasimporte an die Haushalte weiter.

Ulja Serway, Sprecherin der Bundesweiten Montagsdemobewegung: „Selten gab es ein Gesetz, dass in so kurzer Zeit so breit in der Kritik geriet. Unter der Bevölkerung gibt es kaum jemand, der dieses Gesetz begrüßt, vielmehr ist die Empörung und Wut groß. Die Bundesweite Montagsdemobewegung hat sich mal wieder als das Sprachrohr der Stimmung der Bevölkerung und ihrer Kritik an der unsozialen Regierungspolitik erwiesen. Wir waren es, die bereits am 15. und 22. August mit unseren Kundgebungen den Protest auf der Straße organisierten. Während manche – zwar medienwirksam – Proteste für die nächste Zeit ankündigen, waren wir schon zur Stelle. Auch am heutigen Montag werden wir unsere Aktivitäten fortsetzen. Und am Montag 5. September finden bundesweit in vielen Städten Kundgebungen und Demonstrationen statt. Die Gas-Umlage muss weg!“.“

Für die Koordinierungsgruppe der Hamburger Montagsdemo

Rainer Herrmann

 

 

 

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Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt

Aktuelle Information der Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt

Kurzinformation über die Ergebnisse und Festlegung des Treffens der Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt am Mittwoch den 10. August


Liebe Freunde, Genossinnen und Genossen,

wir waren nach langer Zeit mal wieder fast vollzählig versammelt. Der Kern unseres Treffens war eine kritisch selbstkritische Bewertung der zurückliegenden Arbeit. Hier gab es naturgemäß durch die Corona Pandemie gewisse Einschränkungen (so haben wir zwei Jahre lang keinerlei Filmvorführungen durchgeführt), und eine doch etwas  einseitige Konzentration auf die Gedenktage wie den Altona Blutsonntag und den Hamburger Aufstand. Aber auch diese waren eher auf Schmalspur und es gab zu wenig neue Initiativen und Überlegungen. Die Kritik daran, dass verschiedene Initiativen wie Ausarbeitung zum Sülzeaufstand, der Rolle Bismarcks usw. wenig oder
nicht aufgegriffen wurden, stimmt. Allerdings muss man berücksichtigen, dass allein Initiativen nicht ausreichen – sie müssen auch durch die gesamte Gruppe getragen und umgesetzt werden. Die Geschichtswerkstatt verfügt über keinen Vorstand und entsprechende Strukturen, um sozusagen stellvertretend für die gesamte Gruppe Initiativen aufzugreifen, weiterzuentwickeln und ihre Umsetzung zu ermöglichen. Das muss schon Aufgabe der ganzen Gruppe sein.
Wir einigten uns in der Diskussion darauf, dass die Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt über mehrere Standbeine verfügt, die sich über die letzten zehn Jahre erarbeitet hat:

  • das erste Standbein sind sicher die Gedenktage und Pflege wie zum Altona Blutsonntag und im Hamburger Aufstand. Das sind auch die Ursprünge unserer Geschichtswerkstatt und es wird weiter sehr bedeutend sein, dass wir das revolutionäre Andenken bewahren und die Geschichte für die heutige Zeit nutzbar machen.
  • Das zweite Standbein sind Analysen zu immer mehr Feldern in der Geschichte Hamburgs, der Arbeiterbewegung usw. Nur um Beispiele zu nennen: der Hamburger Sülzeaufstand, die Entwicklung der revolutionären Arbeiterbewegung in Hamburg, bedeutende Streiks, insbesondere am Hafen, das Bismarckdenkmal, die Geschichte des antifaschistischen
    Kampfes und die faschistischen Greueln (Konzentrationslager, Arbeitslager usw.);
  • das dritte Standbein ist die Herausgabe von Medien und Büchern: Hier haben wir vieles geleistet mit der Herausgabe des Buchs zum Hamburger Aufstand. Der Unterstützung der Herausgabe des Buchs „Sturmvögel“ ( Paul Herbert Freyer im Verlag Neuer Weg, Essen): ein
    mögliches zukünftiges Projekt kann eine Broschüre rund um den Altona Blutsonntag sein;
  • das vierte sind Ausflüge und Besuche und unser Jahresabschlussfest zusammen mit Kräften der kämpferischen Opposition/ Internationalistischen Bündnisses.
  • und das Standbein mit unseren Filmabenden/Videos.

Wir waren uns darin einig, dass wir zu wenig investieren in die Vergrößerung unserer Gruppe. Wir haben immer wieder Kontakte, doch sie versanden sehr schnell. Es muss eine Aufgabe von jedem Mitglied der Geschichts- und Kulturwerkstatt sein, dass wir neue, aktive Mitglieder gewinnen, auch wenn sie nur zu einem „Standbein“ etwas beitragen wollen. Auch müssen nicht alle Freunde der Geschichtswerkstatt zu den Treffen kommen.

Von Magdalena kam der Vorschlag einen Ausflug zum Schellfischtunnel in Hamburg Altona zu machen. Der Schellfischtunnel ist ein ca. 960 meter langer Altona Hafenbahntunnel. Ab dem 24.7.2022 sollen in der Folge etwa alle 14 Tage öffentliche Führungen stattfinden. Der Eintrittspreis beträgt zehn Euro pro Person, ermäßigt acht Euro. Die Dauer der geführten Tour beträgt etwa 100
Minuten. 
Dann haben wir festgelegt, dass unser nächstes Treffen am 4. Oktober um 19:00 Uhr wieder im Dock 220 stattfindet.
Als Schwerpunkt soll auf jeden Fall das Gedenken zum Hamburger Aufstand vorbereitet werden, hier sind gerne Vorschläge von allen erwünscht. Bisher: am Freitag den 21. Oktober wollen wir als Bestandteil dieses Gedenkens den Film »Vergessen ist das eigentlich nicht“ zum Hafenstreik in den 1950er Jahren in Hamburg zeigen. Und am 23. August das Gedenken auf dem Friedhof Olsdorf. Wir haben beschlossen dass unser Jahresbeitrag beginnend mit 2022 für die Mitgliedschaft im internationalistischen Bündnis 50 € beträgt.
Und wir haben festgelegt, dass eine Homepage der Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt als eine Art Unterhomepage des internationalistischen Bündnis Hamburgs als ersten Schritt eingerichtet wird.

Wir wollen an dieser Stelle Magdalena ganz herzlich für ihre langjährige Mitarbeit danken. Sie will sich in Zukunft auf ihre Arbeit in der Hamburger Umweltgewerkschaft und den  Frauenverband Courage konzentrieren. Die Verwaltung der Schlüssel im FLAKs für die Videoabende macht sie weiter.

Soweit zu unserem Treffen – macht Hinweise, wenn was vergessen wurde …

Mit solidarischen Grüßen

 

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Montagsdemo Hamburg

Kommt zur Montagsdemo / 18 Jahre Montagsdemo Hamburg

Am 15. August steht die Montagsdemo Hamburg 18 Jahre als Tag des Widerstands auf der Straße und gibt keine Ruhe, bis HartzIV und alle armutsmachenden Gesetze weg sind.

Kommt alle am 15. August, 17.30 Uhr nach Altona – Nähe Mercado / Bahnhof Altona.